Programm zur Wahl des RCDS Universität Trier 2018/2019

 

 

Erstes Thema: Die Bibliothek

1.1 Öffnungszeiten der Bibliothek

Wir fordern längere Öffnungszeiten für die Bibliothek. Dies ist ein Ort, der für Studenten elementar ist, da dort gelernt und in Eigenarbeit Wissen angesammelt wird. Es muss also von Seiten der Universität dafür gesorgt werden, dass die Bibliothek vor allem am Wochenende länger geöffnet ist (bisher: Sa. 8-19 Uhr, So. 11-15 Uhr), damit dem Lernen nichts im Wege steht. Wir fordern somit, dass die Öffnungszeiten am Samstag auf 00:00 Uhr und am Sonntag von 09:00 bis 21:00  Uhr erhöht werden.

Darüber hinaus sind die Öffnungszeiten von gut besuchten Schaltern wie dem am Eingang des C-Gebäudes (Mo-Fr. 9- 20:45 Uhr, Sa., So. nicht geöffnet) nicht tragbar. Es kann nicht sein, dass an einem so gut besuchten Schalter nur aus Einsparungs-Gründen andere Öffnungszeiten herrschen. Die Öffnungszeiten müssen denen des Haupteingangs (Mo.-Fr. 8-24) angepasst werden oder zumindest am C-Schalter verbessert werden. Wirklich störend ist aber die Situation rund um Lern- und Ruheräume. Die Universität muss den Studenten mehr Platz für reibungsloses Lernen garantieren. Zusätzliche Räume sind also dringend erforderlich. Es darf nicht am Lernen und somit am Studenten gespart werden!

1.2 Ladestation für elektronische Geräte

Außerdem ist es dringend nötig, mehr Ladestationen und Steckdosen für elektronische Geräte an allen Tischen zu installieren. Diese sind in den offenen Bereichen (z.B. Bibliothekszentrale) kaum vorhanden. Da aber für ein Studium elektronische Geräte zwangsläufig notwendig sind, ist es wichtig, dass die Universität hier eingreift. Auch deshalb muss die Universität in Zukunft Ladegeräte für die gängigsten Laptops bereitstellen.

1.3 Unterfinanzierung durch das Land Rheinland-Pfalz

Darüber hinaus verurteilen wir die stetige Unterfinanzierung der Bibliothek durch das Land Rheinland-Pfalz, welche sich nicht nur in den unzureichenden Öffnungszeiten niederschlägt. Aus Einsparungsgründen werden vor allem abends und am Wochenende private Sicherheitsfirmen engagiert, die zu geringeren Löhnen und somit niedrigeren Kosten die Arbeit der kompetenten und ausgebildeten Bibliotheksangestellten übernehmen.  Deshalb fordern wir die bessere finanzielle Ausgestaltung der Bibliothek durch das Land RLP.

1.4 Vernetzung mit der Stadtbibliothek

Wir setzen uns außerdem für eine Vernetzung der Bibliotheken ein. Zurzeit ist es für Studenten der Universität nicht möglich, Bücher in der Stadtbibliothek kostenlos mit der Tunika auszuleihen. Hier fallen erneute Gebühren an, was wir nicht gut heißen. Mit der Tunika sollte es auch möglich sein, Literatur für das studentische Arbeiten  in der Stadtbibliothek auszuleihen!

Zweites Thema: Mobilität

2.1 Landesweites Semesterticket

Der RCDS setzt sich für ein Landesweites Semesterticket ein. Jedoch darf dies nicht auf dem Rücken der Studenten ausgetragen werden. Wir fordern ein solches Ticket, wollen aber zugleich nicht, dass die Kosten des Semesterbeitrages exponentiell in die Höhe schießen. Ein landesweites Semesterticket ist nur dann sinnvoll, wenn sich auch jeder Student ohne größere Anstrengungen den Semesterbeitrag leisten kann. Außerdem muss die Strecke nach Saarbrücken im Ticket enthalten sein, da im Moment viele Studenten aus dem Saarland kommen und auf ein solches Ticket angewiesen sind. In den momentanen Verhandlungen ist außerdem die fehlende Transparenz zu beklagen, da die Studenten kaum über den Verhandlungsstand informiert werden! Die bestehenden Verhandlungspartner müssen in Zukunft besser und häufiger über den momentanen Verhandlungsstand berichten.

2.2 Verbindungen zwischen Campus I und II

Wir fordern nach dem Mainzer Beispiel einen autonom fahrenden Bus in der Stadt Trier. Wir sprechen uns dafür aus, dass die nötige Teststrecke jene Verbindung zwischen Campus I und II darstellen sollte. Damit erfüllen wir auf der einen Seite den Wunsch nach einer Verbindung zwischen den beiden Standorten und auf der anderen Seite die Forschung im Bereich autonomen Fahrens. Außerdem ist es wünschenswert, dass die Linie 14 auf Campus I verlängert wird. Hier wäre durch einen kaum nennenswerten logistischen Mehraufwand der Stadtwerke eine enorme Verbesserung für die Studenten möglich.

2.3 Fahrzeiten der Busse in Trier

Wir fordern die Angleichung der Busfahrzeiten an die des Wochenendes. Unserer Meinung nach sollen die Busse die ganze Woche über bis 03:00 Uhr fahren. Dies würde eine deutliche Vereinfachung für Studenten darstellen, da so im Nahverkehrsbereich unter der Woche problemlos Entfernungen zurückgelegt werden können.

2.4 Elektromobilität fördern

Wir fordern die Aufstellung sowie das kostenlose zur Verfügung stellen von schnell ladenden Elektrotankstellen, für Autos als auch Fahrräder. Die fortschreitende Entwicklung von Elektromobilität erfordert auch ein Umdenken an der Universität.

Drittes Thema: Semesterbeitrag

Langfristig fordert der RCDS von der Landesregierung im Bereich der Hochschulfinanzierung mehr finanzielle Unterstützung für die Studentenwerke und somit für die Hochschulen. Das Land Rheinland-Pfalz hat den Studentenwerken in den letzten Jahren bei steigenden Aufgaben sukzessive die Gelder gekürzt. In diesem Fall ist die Belastung der Studenten durch steigende Semesterbeiträge anzumerken. Wir setzen uns dafür ein, dass das Land mehr Geld bereitstellt, damit die Studenten in Zukunft nicht noch weiter belastet werden. Die aktuelle Situation ist unserer Meinung nach nicht als kostenfreies Studium zu bezeichnen. Vielmehr ist seitens der Landesregierung eine Einführung versteckter Studiengebühren zu beobachten. Des Weiteren sprechen wir uns dafür aus, dass das Land eventuelle Mehrkosten, die im Bereich des Semestertickets entstehen könnten, übernimmt.

Viertes Thema: Klausuren und Lehrmittel

4.1 Nachschreibeklausuren im gleichen Semester

In einigen Vorlesungen ist es Normalität, aber längst noch nicht in allen: Nachschreibeklausuren noch im selben Semester.

Wenn man aufgrund von fehlender Zeit, Krankheit oder persönlichen Umständen nicht an einer Klausur teilnehmen kann oder diese einfach nicht besteht, ist es oftmals nicht möglich, dieselbe Klausur im gleichen Semester noch einmal zu schreiben.  Meist liegt ein gesamtes Semester zwischen den Klausuren, bis der Student die Möglichkeit hat diese zu wiederholen.

Das zieht das Studium unnötig in die Länge, schränkt den Studenten in seiner Studiumsplanung ein und zwingt diesen unter Umständen ein erhöhtes Arbeitspensum in folgenden Semestern auf.

Deshalb ist unsere Forderung, zu jeder Klausur noch im selben Semester eine zweite Klausur anzubieten, damit solche organisatorischen und lernbehindernden Zustände nicht auftreten. Studenten muss die Möglichkeit eingeräumt werden, ihr Studium effizient und ohne Hindernisse in Regelstudienzeit zu beenden.

4.2 Anonymisierung der Klausuren

Im Sinne der Chancengleichheit und Gleichbehandlung ist es unumgänglich Klausuren zu anonymisieren. Studenten sollen nicht gezwungen sein, ihre persönlichen Informationen preiszugeben, wenn es darum geht einen Leistungsnachweis zu erbringen. Dozenten kann keine Unparteilichkeit in der Bewertung von Klausuren vorausgesetzt werden, da mit einem Namen fast immer ein Gesicht, eine Nation und ein Geschlecht verbunden wird. Um den Dozenten dahingehend eine Erleichterung zu geben und nicht dem Vorwurf der Bevorzugung oder Benachteiligung ausgesetzt zu sein, soll zur Alternative nur die Matrikelnummer angegeben werden.

4.3 Größere Masterangebote

Die Universität Trier hat bei weitem noch nicht die Attraktivität als Hochschule erreicht, die ihr zusteht und die sie erreichen kann. Eine der Faktoren dafür ist das relativ geringe Masterangebot in allen Bachelorstudiengängen. Wir sind Teil der Universitäten der Großregion, um den Anspruch dieser auch zu genügen, müssen die Studiengänge, die im Zuge des Bologna-Prozesses umgestellt wurden, ihr Angebot erweitern. Gerade fremdsprachige Masterstudiengänge, die in der Großregion gesprochen werden, sollen auch an der Universität Trier angeboten werden. Des Weiteren muss das Spezialisierungsangebot selbstredend erweitert werden, damit die Universität Trier in nationaler sowie internationaler Konkurrenz bestehen kann.       

4.4 Videoaufzeichnungen von Vorlesungen

Als Ring Christlich-Demokratischer Studenten stehen wir für leistungsorientiertes Lernen. Gleichzeitig muss aber auch auf diejenigen Studenten Rücksicht genommen werden, die aufgrund persönlicher, krankheitsbedingter oder beruflicher Umstände nicht an Lehrveranstaltungen teilnehmen können. Deshalb fordern wir die Aufzeichnung von Vorlesungen. Damit soll all jenen Studenten die Möglichkeit gegeben werden, die Inhalte der Vorlesung nachzuvollziehen. Da die Studenten allerdings dennoch Präsenz an der Universität zeigen sollen, soll es nur möglich sein die Aufzeichnungen im Uni-Netz wiederzugeben. So wird ein leistungsgerechtes Lernen, Präsenz an der Universität und Flexibilität im Studium gewährleistet.

4.5 Keine Klausuren an Karneval

Die gängige Praxis der Universität Trier am Karnevalswochenende Klausuren schreiben zu lassen, ist für Studenten unzumutbar. Wir fordern daher das Verbot, Klausuren egal in welchem Fach von Altweiber-Donnerstag bis Rosenmontag zu schreiben.

Fünftes Thema: Universität und Campus

5.1 Sauberkeit

Der RCDS setzt sich dafür ein, dass die Sauberkeit an der Universität verbessert werden muss. Schmierereien im Außenbereich (vor allem solche, die Extremisten zuzuschreiben sind) müssen schnellstmöglich erkannt und entfernt werden. Im Innenbereich sind besonders die Hörsäle zu beanstanden. Kaugummis oder andere klebrige Substanzen sowie sonstiger Dreck, lassen keine Lernatmosphäre entstehen. Außerdem muss der Fußweg zwischen Campus I und Campus II gepflegt werden – wir fordern hier mehr Mülleimer zwischen den beiden Standorten.

5.2 Hörsäle

Die Universitätsleitung ist bemüht relativ moderne Hörsäle bereitzustellen. Renoviert wird jedoch hauptsächlich nur der Vorzeigehörsaal Audimax. Problematisch ist die Situation besonders in den kleineren Hörsälen, die von der Universitätsleitung klar vernachlässigt werden. Unbequeme und kaputte Sitzplätze, sowie komplett unpraktische Tische gehören in diesen Hörsälen zur Standardausstattung. Aus diesem Grund fordern wir die Renovierung der kleinen Hörsäle. Der Audimax muss nicht noch ein erneutes Mal herausgeputzt werden, damit ein Prestigeobjekt vorzeigbar präsentiert werden kann. Es genügt wenn die längst nötigen Veränderungen in den kleineren Hörsälen geschehen. Um dies zu finanzieren muss die Möglichkeit der privaten Finanzierung in Betracht gezogen werden. Die Lehratmosphäre und das Wohlbefinden der Studenten sollen an vorderster Stelle stehen.

5.3 Ausbau des Campus`

Die bisherige Situation auf dem Campus ist die, dass zwar Sitzmöglichkeiten gegeben sind, diese jedoch schlecht als Lernmöglichkeit dienen. Gerade das Fehlen von Tischen als Ablagemöglichkeit ist hier zu beklagen. Aus diesem Grund fordern wir die Einrichtung von Lerninseln, die im Sommer als zusätzlicher Lernbereich genutzt werden können. Dies ist deutlich günstiger als der Bau weiterer Räume, schnell umsetzbar und würde im Sommer mehr Platz und eine bessere Atmosphäre liefern. Um das hochschulpolitische Leben zu verbessern wären außerdem weitere Sitzmöglichkeiten, Rückzugsorte sowie Grillecken auf dem Campus förderlich.

5.4 Wasserspender

An einigen Universitäten in Deutschland sind bereits Wasserspender installiert worden. Dies ist jedoch in Trier, mit Ausnahme in der Mensa, nicht der Fall. In der Mensa ist das Auffüllen von Wasserflaschen jedoch nicht gestattet. Aus diesem Grund ist es für uns erforderlich, dass die Universität freie Wasserspender auf dem Campus (sowohl auf Campus I als auch II) errichtet. Hier soll das Befüllen von Flaschen dann möglich sein.

5.5 Keine Überbuchung von Räumen

Regelmäßig sind Veranstaltungsräume, seien es Hörsäle oder Seminarräume, überfüllt. Das liegt an der fehlenden Organisation durch die Universitätsverwaltung, sowie der Spekulation, dass Studenten irgendwann die Veranstaltungen nicht mehr besuchen werden. Das sind unzumutbare Ausganssituationen. Die Universität muss der Fülle an Studenten Herr werden und geeignete Schritte in die Wege leiten. Jeder Student hat das Recht auf Lehre, deswegen muss jedem Studenten die Möglichkeit zur Teilhabe an Seminaren und Vorlesungen gegeben werden.

Sechstes: Ehrenamt

Der RCDS setzt sich für eine Stärkung des Ehrenamtes ein. Es muss möglich sein auch neben der Uni ehrenamtlichen Aufgaben nachzugehen ohne dass das Studium darunter leidet. Aus diesem Grund fordern wir die Anerkennung ehrenamtlicher Aufgaben mit einem, im entsprechenden Semester,  verbundenen Erwerb von zusätzlichen Sonderleistungen. Dies ist bisher im Studium der Rechtswissenschaften der Fall, sollte nun aber auch auf alle Bereiche übergreifen. Eine Bevorzugung eines einzelnen Studienganges stellt eine nicht tragbare Ungerechtigkeit dar. Eine Ausgestaltung dieser Anerkennung kann über eine erhöhte Anzahl von Fehlstunden, Freischüsse in Seminaren bis zu Anrechnung von ECTS-Punkten gehen.

Siebtes Thema: Fachschaften

Der RCDS setzt sich für eine Stärkung studentischer Partizipation an der Universität ein. Aus diesem Grund ist es unser Ziel, die Fachschaften der entsprechenden Fachbereiche zu unterstützen. Die Kompetenzen der Fachschaften müssen ausgeweitet werden. Ihre Meinungen und Probleme müssen stärker in den Fokus des AStA, beziehungsweise der allgemeinen Hochschulpolitik rücken. Deshalb fordern wir, den Etat der Fachschaften drastisch zu erhöhen! Generell sollte die Verteilung der Mittel zwischen AStA und den Fachschaften deutlich überarbeitet werden. Zusammen mit der Verteilung der Mittel sollten auch die Fachschaften eine eigene Position innerhalb des AStA einnehmen, um die Meinungen der Studenten zu vertreten. Ein Referat nur für Fachschaftsangelegenheiten ist hier vonnöten. Den Fachschaften soll aber eine Autonomie vom AStA zugestanden werden, so dass die Verfügung über Gelder nicht durch den AStA kontrolliert und zugestimmt werden muss.

Achtes Thema: Verfasste Studentenschaft

8.1 Anzahl der Co-Referenten

Wir fordern, die Anzahl der Co-Referenten auf zwei zu limitieren. Dies dient der Übersichtlichkeit und Effizienz. Bei entsprechenden Veranstaltungen ist noch immer die Möglichkeit gegeben, freie Mitarbeiter anzuheuern, die unterstützend wirken.

8.2 Transparenz

Es ist wichtig, dass der kommende AStA und das StuPa transparenter gestaltet werden. Es muss für jeden Studenten schnell und einfach möglich sein, Informationen bezüglich des StuPa oder AStA  über das Internet einzusehen. Im Moment ist dies kaum oder nur sehr kompliziert möglich. Außerdem muss der Zugang zu den Protokollen schneller gewährleistet werden. Dies würde auch das hochschulpolitische Interesse und damit die Wahlbeteiligung steigern.

8.3 Wirtschaftlichkeit

Des Weiteren dürfen finanzielle Mittel nicht weiter für Projekte ausgegeben werden, welche an anderer Stelle deutlich wichtiger wären. Eine Umstrukturierung autonomer Referate sowie die Rationalisierung einiger Ausgaben sind dringend erforderlich. Daher fordern wir beispielsweise die Abschaffung und damit einhergehende Umstrukturierung der autonomen Referate “Autonomes Referat für schwule. trans* und queere Identitäten” und “Queer-feministisches Frauenreferat”. Das Zusammenlegen beider Referate fördert weiterhin die Repräsentation von Inhalten und kann die bestehende Zusammenarbeit beider Referate intensivieren, sodass die Arbeit effizienter und studentenorientierter ausgeführt wird.

8.4 Mandate

Wir fordern, dass studentische Vertreter ihr Mandat nicht als allgemeinpolitisches interpretieren. Sie sollen den Fokus auf hochschulpolitische Themen richten und nicht allgemeinpolitische Sachverhalte nach außen tragen, um dort entsprechende ideologische Stimmungsmache zu betreiben. Das StuPa sowie der AStA sind hochschulpolitische Gremien und wurden von der Studentenschaft nur für hochschulpolitische Angelegenheiten legitimiert. Stimmungsmache und Manipulation aus einer bestimmten politischen Richtung sind nicht tolerierbar und müssen unterlassen werden. Die einzige allgemeinpolitische Aufgabe, die hochschulpolitische Gremien haben dürfen, ist eine objektive Aufklärungsarbeit, die beispielweise Wahlen oder allgemeinpolitische Gremien betreffen.

8.5 Kompetenzwahrnehmungen des AStA

Momentan übernimmt der AStA bereits einige Servicefunktionen wie beispielsweise Sprechstunden. Wir möchten dem AStA weitere Kompetenzen überspielen, um eine Erleichterung für Studenten zu erreichen. Eine Nebenjobbörse und eine Wohnungsbörse würde Studenten die Suche nach Arbeit und Wohnungen deutlich erleichtern. Außerdem wäre die Vernetzung zwischen AStA und Studenten besser, da so Kontakte auch neben der politischen Arbeit entstehen können. Besonders internationale Studenten, die für kurze Zeit an der Universität Trier studieren können von diesen Funktionen profitieren.

Neuntes Thema: Digitalisierung

9.1 Übersicht und Vereinfachung

Wir fordern den Email-Verteiler sowie die unterschiedlichen Auftritte der Universität (Homepage, Porta, Stud.IP) übersichtlicher zu gestalten. Gerade im Bereich des Email-Verteilers ist die Unübersichtlichkeit besonders hervorzuheben. Eine Vereinfachung  wäre für jeden Studenten hilfreich. Eine Zusammenführung beider Systeme ist dringend erforderlich.

9.2 Digitalisierung des Lern- und Lehrmaterials

Der RCDS fordert die Digitalisierung des kompletten Lern- und Lehrmaterials. Studenten muss es möglich sein, das gesamte Lehrmaterial über Stud.IP abrufen zu können. Vorlesungen sind hier gesondert zu betrachten. Außerdem muss es möglich sein, die Online-Texte auch außerhalb der Bibliothek abzurufen. Dies wäre dann über die eigene Kennung möglich.

 9.3 E-Learning

Das Angebot des E-Learning soll dazu beitragen, eine umfassende und zielorientierte Vorbereitung für Klausuren zu ermöglichen. Durch das Bereitstellen von Aufgaben, die der Dozent der jeweiligen Thematik in der Veranstaltung anpasst, wird Bulimie-Lernen vorgebeugt. Ziel ist nicht eine Verschulung der Universität, sondern eine, der Freiheit von Studium und Lehre angepasste, Vielfalt von Lernen zu ermöglichen. Um die Veranstaltungen effektiv nacharbeiten zu können, sind Aufgaben, die der Dozent zur Verfügung stellt, ein Muss.

Zehntes Thema: Wissenschaftsfreiheit

10.1  Zivilklausel

Der RCDS lehnt die Zivilklausel strikt ab! Wir sprechen uns für freie Forschung und somit auch freie Forschungsgelder aus. Eine Forschungsklausel in diesem Umfang schreckt Unternehmen und Drittmittelgeber ab. Weniger Mittel bedeuten eine Einschränkung in der Forschung, die Qualitätseinbußen und Geldmittelkürzungen zur Folge hat. Gute Forschung lebt von Drittmitteln. Gerade an Campus II sind solche Mittel elementar, um den momentanen Standard zu halten und auszubauen. Sobald Forschung und Ideologie zusammenkommen, ist nicht mehr von freier Forschung die Rede. Womit entsprechend auch Ergebnisse limitiert sind. Im Sinne des “Dual Use”, ist ein zentraler Aspekt die Verbindung zwischen Forschung und Unternehmen. “Dual Use” beschreibt das gegenseitige Profitieren von Unternehmen und Forschung. Somit werden durch solche Vernetzungen schon während des Studium Studenten und Unternehmen in Kontakt gebracht, was dem Werdegang eines jeden Studenten in seinem späteren Berufsleben zu Gute kommt. An Campus II würden mit dem Eintritt der Zivilklausel grundlegende Mittel ausbleiben, was zur Senkung des Forschungs- und Lehrniveaus führen würde und so eine mangelhafte Ausbildung zur Folge hätte. Im Bereich der Geographie und Geobotanik wäre beispielsweise  der Satelliteneinsatz betroffen und die Lehre in das Zeitalter der Atlanten zurückgeführt.

10.2 Wissenschaftliches Gendern

Der RCDS spricht sich klar gegen das Gendern in wissenschaftlichen Texten aus. Die Lehre muss frei sein, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Durch ideologische Verblendung wird diese Freiheit beschränkt und Forschung und Lehre werden von Anfang an beeinflusst. Gendern ist Gift für freie Forschung!

Elftes Thema: Extremismus an der Universität

Der RCDS stellt sich klar gegen jede Form von Extremismus an der Universität. Aktionen wie die der „Grauen Wölfe“ (rechtsextreme Gruppe aus der Türkei) oder die der Antifa (linksextreme Gruppe) werden von uns strikt abgelehnt. Die an der Universität vertretene Hochschulgruppe „Linke Liste“ sympathisiert darüber hinaus mit der Antifaschistischen Aktion. Somit toleriert die Universitätsleitung indirekt die radikalen Aktionen der Antifa. Das Lernklima an einem Ort der freien Lehre darf nicht durch Extremisten und deren Vorstellungen vergiftet werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Extremisten kein Platz zur Entfaltung gegeben wird. Aus diesem Grund muss sich in Zukunft das Referat für Antirassismus und Antifaschismus auch verstärkt mit linksradikalen Problemen auseinandersetzen. Eine Umstrukturierung in ein Referat gegen Extremismus ist der nötige Schritt, da unter einem solchen Referat jegliche Art von Extremismus,  Faschismus und Rassismus gefasst wäre.

Wir fordern alle politischen Hochschulgruppen dazu auf, sich zur Freien Demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland zu bekennen und sich somit von Organisationen wie der Antifa zu distanzieren.

Zwölftes: Kinder- und Familienfreundliche Universität

In den letzten Jahren hat sich die Situation für Studenten mit Kindern oder Studenten, die andere Menschen pflegen, verbessert. Sie ist aber noch nicht ideal! Es muss mehr Werbung gemacht werden, so dass potentielle Studenten von der bestehenden Förderung wie dem Zuschuss zur Erstausstattung, der Kids-for-free-Karte der Mensa, der Arbeit des Sozialreferats des Astas oder dem Windelstipendium Kenntnis nehmen können und die Strukturen z.B. der Wickelräume auch nutzen. Hierfür sollte der kommende AStA mehr investieren. In diesem Zusammenhang setzen wir uns für eine bessere Bewerbung der Sozialfonds beispielsweise durch die Erweiterung der Studentensprechstunde ein, um über jene Angebote aufzuklären. Die bisherige Sprechstunde des Sozialreferats freitags von 10-12 Uhr ist nicht für alle Studenten zugänglich, wodurch Informationen über die Sozialfonds kaum verbreitet werden.

Bezüglich der Sozialanträge fordern wir einen Abbau der bürokratischen Hürden, um den Zugang zu den Mitteln der Sozialfonds zu erleichtern.

Dreizehntes Thema: Barrierefreie Universität

Vor allem für Studenten mit Gehbehinderungen ist es wichtig, dass die Fahrstühle der Bibliothek nicht schon um 22 Uhr ausgeschaltet werden. Wir setzen uns dafür ein, dass die Betriebszeiten der Fahrstühle mit denen der Bibliothek übereinstimmen. Außerdem sollten in der Bibliothek weitere behindertengerechte Toiletten installiert werden. Eine Toilette in der Bibliothekszentrale ist nicht ausreichend!

Daneben fordern wir, dass sich sämtliche Türen auf dem Uni-Campus automatisch öffnen lassen, damit auch ohne Hilfe jeder jeden Raum erreichen kann. Die Selbständigkeit eines jeden Studenten muss garantiert werden! Dies impliziert auch Rampen sowie sonstige Hilfen für körperlich Beeinträchtigte.

 Vierzehntes Thema: Internationales Studium

Die Universität muss mehr Sprachkurse einführen. Gerade in Zeiten der Globalisierung und der somit stetigen Vernetzung von Menschen ist Sprache das, was verbindet. Der RCDS fordert deshalb die Einführung weiterer Sprachkurse. Außerdem soll den internationalen Studenten an der Universität die Möglichkeit gegeben werden, an der Universität möglichst viele curriculare als auch außercurriculare Veranstaltungen zu besuchen. Deshalb muss die Universität in Richtung Internationalität noch weiter voranschreiten. Veranstaltungen in ausländischen Sprachen sind hier vonnöten.

Fünfzehntes: Universität Trier als Universitas Europaea

Im Zuge des Sorbonne-Prozesses brachte der französische Präsident Macron wieder die Idee der Europäischen Universitäten auf. Darunter ist ein Verbund von Universitäten Europas zu verstehen, die sich auf gemeinsame Ansprüche einigen und so miteinander arbeiten. Das Ziel ist es die Vernetzung und den Austausch von Studenten zu fördern. Da dies im Moment nicht der Fall ist, ist die Anerkennung erbrachter Leistungen im Ausland schwierig bis teils auch unmöglich. Trier als Universität der Großregion sollte hier als Vorreiter auftreten und diesen Gedanken vertreten. Die Vorteile für Studenten dabei wären massiv. Allein die Anerkennung erbrachter Leistung und die damit verbundene Vereinfachung eines Auslandsjahres würde die Ausbildungsqualität eines jeden Studienfaches auf ein höheres Level heben. Der Werdegang eines Studenten wäre damit sehr begünstigt. Somit ist es für den RCDS klar, dass diese Position langfristig jedem Studenten nützt und somit Unterstützens wert ist.

Sechzehntes Thema: Entertainment Angebot an der Universität

16.1 Sky im Studihaus

Wäre es nicht schön, wenn sich Studenten samstags an der Universität treffen würden, zusammen Fußball guckt und so neue Kontakte knüpfen? Die Umsetzung hierfür ist ganz einfach, nämlich ein Sky-Abonnement für das Studihaus. Aus diesem Grund setzen wir uns genau für ein solches ein. Das soziale Miteinander würde von einem solchen Schritt nur profitieren und Erstsemester würden schneller Anschluss und Verbindungen zu älteren Semestern bekommen. Außerdem könnte dies in den Sommermonaten durch weitere Veranstaltungen (Grillfesten etc.) ausgeweitet werden.

16.2  Ruhemöglichkeiten an der Uni

Abschließend fordern wir die Schaffung von Schlafräumen an der Uni. Diese sollen den Studenten die Möglichkeit geben Nickerchen in Pausen zu halten um effizienter zu arbeiten.

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