Verurteilung von BDS und Antisemitismus

Die Bundesdelegiertenversammlung des RCDS betont, dass der Bundesvorstand, die Landesvorstände und die einzelnen Gruppen an den Hochschulen die Zusammenarbeit mit antisemitischen Personen, Bewegungen, Gruppen oder Organisationen seit ihrer Gründung ausschließen.
Der RCDS fordert die deutschen Hochschulen auf, sich klar gegen jegliche Form von Antisemitismus zu positionieren und Verstöße gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung im Rahmen ihrer Zuständigkeit und Möglichkeiten konsequent zu ahnden.
Des Weiteren verurteilt die Bundesdelegiertenversammlung des RCDS die “Boycott, Divestment, Sanctions”-Bewegung [kurz: BDS] und in ihrer Zielrichtung ähnlichen Bewegungen als antisemitisch und somit menschenverachtend und demokratiefeindlich.
Der RCDS erklärt seine Missbilligung und entschiedene Ablehnung gegenüber derartigen Aktivitäten. Jeglichen Ideologien, Aktionen und Bewegungen, die dem jüdischen Glauben, dem jüdischen Volk oder dem Staat Israel feindlich begegnen, tritt der RCDS in all seinen Einflussbereichen entschieden entgegen.
Die Bundesdelegiertenversammlung des RCDS benennt ein Zuwiderhandeln gegen diesen Antrag aufgrund der oben angeführten Argumente nachdrücklich als verbandsschädigendes Verhalten.

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